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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Mit der Kamera auf dem Berg

So sah es damals auf einer Etage in einem Haus auf Afra also aus ...



Das Original Video gehört - so weit ich mich erinnere - irgendwelchen Leuten aus dem Abijahrgang 2005 und wurde im Rahmen einer Hausvorstellung kreiert. Respekt dafür!

Ein zweites Video soll ein wenig repräsentativ unseren Alltag dokumentieren.


Physik lernen und dabei klassische Musik hören? Genau so sah damals unsere täglich Brot aus. Wartet, ich hab ein drittes Video, welches das noch einmal bestätigen kann.




Dann musste aber auch manchmal ein akademischer Ausgleich her!



Freitag, 18. Dezember 2009

Ghostbusters

Da die Geschichte aus der guten alten Afrazeit offensichtlich gut angekommen ist, hab ich in meiner Petabyte-Festplatte mal ein weiteres Highlight herausgekramt und in einem kurzen Video zusammengeschnipselt.

Zur Erklärung:

Es war mal wieder vierteljährliches Küche-putzen auf unsere Etage angesagt und ein Kochtopf hatte in seinem Inneren Leben hervorgebracht. Der dafür verantwortliche Mensch weigerte sich aber aus (ich spekulier mal) ethischen aber vor allem auch aus Zeit- und Lust-Gründen das Wunder des Lebens zu beseitigen. Da mit keine Missverständnisse aufkommen, in dem Video geht es nicht um mich, sondern meinen Namens-Vetter.

Freitag, 27. März 2009

Gehirnzellenmassensuizid

UZZN! UZZN! UZZN!

Musik per Kopfhörer zu hören ist toll. Man kann quasi in seine eigene kleine Welt eintauchen und so den sonst so öden Weg von A zu B noch mit C, D, E und allerlei andere metaphorischen Buchstaben füllen.

Wenn also meine Ohren beispielsweise bei folgendem Song verträumt entspannen ... ... dann gibt es eine Sache die meine bisher so gelungene Busfahrt vollkommen zerstört, nämlich wenn die "melodischen" Bässe und Rhythmen des neuhinzugestiegenen Busfahrgemeinschafts-Mitgliedes von seinem mp3-Player, durch seine Kopfhörer, hinaus in den Bus, an meinen Kopfhörern vorbei und direkt zu meinem Wutzentrum im Großhirn eindringen.

Ich kann damit leben als spießig bezeichnet zu werden, aber ich denke ich könnte jedes einzelne Wort verstehen, hätte diese "Musik" auch einen Text und das ist für mein Empfinden, welches zugegeben auf den Gebieten Musik und Medizin vielleicht eher laienhaft ist, eindeutig zu laut!

Mit der Zeit hat sich in mein Gehirn ein Bild eingebrannt, wie ich mir den Zustand im Kopf des Fans von *UZZN! UZZN! UZZN!* beim Genuss eben dieser Geräusche vorstelle.

Ich sehe eine Bühne auf der eine einzelne gigantische überdimensionale Box und ein Scooter/Jürgen Drews - Verschnitt steht. Die Bühne steht auf einer Klippe und davor tobt die Menge und hüpft auf und ab. Die Fans sind aber kein Menschen, sondern Gehirnzellen und sehen daher auch eher aus wie eine Mischung aus einer Amöbe und Patrick Star (ja, so sehen Gehirnzellen in meiner Vorstellung aus).

Der Künstler heizt die Menge nocheinmal an und dann beginnt das Drama. Pro Beat springt eine Gehirnzelle die Klippe hinunter in den Abgrund und diese Musik hat jede Menge Beats.

So endet also das Leben von so vielen unschuldigen Gehirnzellen auf diese tragische Weise.

Was dagegen nach dem Lebensende von Menschen passiert, wird in diesem melancholischen Kurzfilm thematisiert.



Mittwoch, 25. März 2009

Fehlgeschlagene Eichhörnchen-Taktik

Schnee!!!! Es schneit, ist das zu glauben?

Zugegeben, in letzter Zeit war es ein wenig still auf Ronnizzles Blog. Aber das unfassbare Schneegestöber, welches hier über die Wälder der Pfalz hinwegfegt, gibt mir dann doch mal wieder Anlass die Welt mit meiner virtuellen Anwesenheit zu beglücken. Dass alle Prüfungen nun hinter mir liegen, ist sicherlich auch ein Grund, der dafür spricht, mich wieder aktiver auf meiner Seite zu betätigen.

Der Mini-Blizzard hat mich auch an einen fehlgeschlagenen Versuch erinnert, meine auf Süßkram bezogene, nicht vorhandene Selbstbeherrschung zu überlisten. Normalerweise, muss ich mich nämlich schon beim Kauf von allerlei Leckereien zügeln, da, wenn erst einmal in meinen Besitz übergegangen, die süßen Versuchungen nie lange überleben. Es scheint mir schier unmöglich Schocklade & Co einige Tage aufzubewahren.

Also ließ ich mich von den Eichhörnchen und ihrer Methode zur Narhungsaufbewahrung im Winter inspirieren.

Das sah dann in der Praxis so aus, dass ich eine Nimm2-Tüte in zwei Hälften aufgeteilte. Die eine Hälfte wurde sofort verzehrt, die andere wurde überall in meiner Wohnung verteilt. Ob in meiner Shisha, dem Nudeltopf, der Innentasche meines Anzugs, meiner Badehose, dem Drucker oder allerlei anderen Orte, überall wurde ein Nimm2 vor mir selber versteckt. Die Idee dahinter war, dass ich so in unzähligen Situationen eine kleiner Freude finde, an statt alle Bonbons auf einmal in mich hineinzuschaufeln.

31.März - ich muss etwas ausdrucken - *juhuu* ein Bonbon
Pfingsten - ich habe mal wieder meinen Anzug an - *juhuu* ein Bonbon
05.Juni - es ist mal wieder Bade-Zeit - *juhuu* ein Bonbon

.....

Ich denke das System ist klar.

Allerdings ergab sich schon nach recht kurzer Zeit ein Problem.

Mein übermenschliches Gedächnis - *ächem* -, welches angeregt durch die Motivation von jeweils einem Nimm2 zu Höchstleistungen auftrumpfte.

Schon am nächsten Tag waren quasi alle Verstecke geplündert.

Ich kann nur hoffen, dass ich doch einige Bonbons vergessen habe und ich so irgendwann in den Genuss kommen werde, mir ein kleine Freude mit wenig Aufwand gemacht zu haben.


Jetzt könnte ich mir noch ne tolle Überleitung zu dem Kurzfilm einfallen lassen, aber ich finde den so toll, dass ich mir das einfach spare.


Mittwoch, 4. Februar 2009

Kompensationsflug

Generationen von Eintagsfliegen die an Flüssen leben wechseln nie ihren Lebensraum. Sie bleiben immer an exakt dem gleichen Ort.
Tag für Tag für Tag.
Fliege für Fliege für Fliege.
Das beeindruckende ist daran, dass sie ihre Eier in das Wasser legen und der Strom des Flusses jede Generation von Fliegenlarven eigentlich weiter flussabwärts schwemmen sollte. Wie umgehen die cleveren kurzlebenden Chitin-gepanzerten Gliederfüßer dieses Wegtreiben?

Durch Kompensationsflug!

Die weibliche Eintagsfliege schwirrt vor dem Eier-legen einige Kilometer flussaufwärts und schafft es dabei ihre Nachkommen so zu platzieren, dass wenn sie aus dem Wasser kommen, exakt an jener Stelle in die Luft schwirren an der auch schon ihre Mommy der einzigen Tätigkeit nachging die Eintagsfliegen machen: sich fortzupflanzen.

Warum ich das hier niederschreibe?

Mir tut so ein Kompensationsflug auch gut. Zumindest wenn man den Fluss als Lebensfreude hinfortschwemmenden Alltag sehen möchte, der die positive Energie und gute Stimmung immer weiter flussabwärts treibt. Um den entgegenzuwirken braucht es manchmal eine Aktion, die einen wieder einige Kilometer auf dem Stimmungsbarometerfluss hinauffliegen lässt.

Wie zwischen zwei nervtötenden Sitzungen über Mathe-Übungen eine Folge Scrubs per Chat synchron mit einem Kommilitonen zu schauen und sich örtlich getrennt und doch gemeinsam amüsieren zu können.
Oder einen Schneeball ins Eisfach zu legen und in der nächsten Schnee-freien Zeit seinen überaschten Besuch diesen dann in den Nacken zu drücken.
Oder eine bescheuerte Wette zu gewinnen, wie etwa, wer es am längsten aushält nur mit Kupfer-Cent-Münzen zu bezahlen. Okay das ist für die Bedienung vielleicht die größere Herausforderung.
Oder eine fast schon beunruhigend-lange Siegesserie bei "Looping Louie" zu haben.

Durch meinen Kompensationsflug glaube ich auch die miesesten Tag überstehen zu können.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Yes, We Can!!!

Weihnachtszeit - die schönste Zeit des Jahres

Alle mögen sich viel mehr als während der restlichen Zeit des Jahres.
Die Sorgen über die Folgen von Fett und Zucker werden beim Genuss von Plätzchen, Lebkuchen und Schockolade aus den Türchen des Adeventskalenders in dieser Zeit gekonnt übergangen, denn dank der Kälte muss auch niemand Bauch-frei tragen und bis zur nächsten Hitzeperiode bekommt man den Winterspeck schon wieder runter.
Die Geschäfte freuen sich auf wachsende Umsätze, denn trotz Wirtschaftskrise werden die Menschen wieder um einiges mehr konsumieren als das restliche Jahr über, denn wie steht man denn da, wenn man von seiner Freundin einen Plasma HD Flachbildfernseher bekommt, wenn man für sie nur ein Schürze mit der Aufschrift "Kleine Frauen sind im Vorteil, die können besser in den Ecken putzen" hat.

Der Schnee, die weihnachtliche Vorfreude, Glühwein, Zimtgeruch der in der Luft liegt, ich glaube all das löst bei den Menschen das Bedürfnis aus etwas Gutes zu tun. Nicht umsonst ist die Spendenbereitschaft in dieser Zeit am größten.

Hier in der Innenstadt von Lautern sitzt auch immer ein Typ mit dazugehörigem Schild (Arbeitslos, Wohnungslos, Gehörlos) rum. In meiner weihnachtlichen Geberlaune gab ich mir also einen Ruck und sprach den herumlungernden Herrn an und fragte ihn: "Haben sie wirklich weder Arbeit, Wohnung noch Gehör?", worauf er prompt antwortete: "Ja wirklich!!!". Sehr überzeugende Antwort für einen Gehörlosen. Vielleicht hat er auch von meinen Lippen ab gelesen, aber ich werde es nie erfahren, musste dann doch schnell weiter.

Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Probleme und Sorgen in dieser Zeit gelöst werden.

Auch der gute Dr. House hat eine Lösung für die Probleme unsere Welt gefunden.



Ein weiteres tolles Musik-Video hab ich da rechts plaziert --------->

Während des Videos kann man zwischen 4 Blickwinkeln wählen.

Samstag, 13. Dezember 2008

Robbie und der Schnee

Schnee macht gute Laune.

Flocke für Flocke fällt Frohsinn vom Himmel.

Es gehört zu meinen absolute Favoriten einen freien Tag mit Schnee zu verbringen. Ich habe lange ausgeschlafen, und ein Blick aus meiner Fensterfront zeigt die gesamte Umgebung inklusive meiner kleinen Terrasse in wundervollem Weiß. Bei meinem Nachbarn, welchen ich bisher noch nicht kennen lernen durfte, steht sogar schon ein aus drei Schneebällen bestehender Minischneemann da und grinst mir mindestens genauso glücklich entgegen, wie ich es bin.

Ich finde einen Grund um hinaus zugehen, denn sich einfach vor die Tür zu begeben um einen ... "Spaziergang" ... zu machen kommt mir doch ziemlich komisch vor. Also genieße ich auf dem Weg zur Sparkasse das herrliche Wetter. Dicker flauschiger weicher Schneeplüsch bedeckt die gesamte Landschaft.

Wieder in meinem gemütlichen Heim wird die Heizung auf Stufe 5 gedreht, eine fantastisch leckere Tasse Vanille-Cappuccino eingegossen und gute-Laune-Musik aufgelegt.

Bei "Let me entertain you" von Robbie Williams ist es dann um mich geschehen. Mitgerissen von der Energie des Songs beginne ich lautstark mitzusingen. Die Boxen werden bis an ihre Belastungsgrenze aufgedreht und ein dicker Edding fungiert als fiktives Mikrofon.

Elegant bewege ich mich rhythmisch zum Song durch den Raum und steige in den Refrain ein.
"So come on let meeeeeeeeeeeeeeeee *Klopf* entertain you,
Let meeeeeeeeeeeeee *Klopf*Klopf* entertain you *Klopf*Klopf*Klopf*"

Mein bisher noch unbekannter Nachbar steht auf meiner Terrasse und schafft es nicht ganz sich ein Lächeln zu verkneifen während er an mein Fenster klopft. Offenbar hat meine lautstarke Performance die ersten Groupies angelockt. Nachdem ich die Musik ausgemacht habe öffne ich meine Terrassentür und entschuldige mich natürlich zu allererst einmal peinlich berührt.

"Schon okay, aber das nächste mal bitte etwas leiser Mr. Williams" sagt er und zieht grinsend von dannen."

Wengistes hatte ich noch alle Kleidungsstücke an.

Die Welt ist so viel einfacher mit einem Lächeln auf den Lippen ...



Donnerstag, 20. November 2008

Tag 1 in Kaiserslautern - 13.10.2008

7 Stunden Autofahrt und *schwupp* "schon" bin ich Kaiserslautern.
Die Uni geht zwar erst in einer Woche los, aber ich begebe mich jetzt "schon" mal auf Wohnungsbesichtigungstour. Außerdem gibt es die nächsten Tage mehr oder weniger lustige Kennen-Lern-Veranstaltungen an der Uni und so kann ich alles miteinander verbinden und ein wenig die Stadt kennen lernen.
Kaiserslautern ist irgendwie ... mh ... nicht so schlimm wie mir vorher versucht wurde weis zu machen, allerdings auch nicht so klasse wie ich es erhofft hatte. Die Innenstadt ist ganz putzig, aber prachtvolle historische Bauten sucht man vergeblich, ... na gut ich war auch bisher verwöhnt in dieser Hinsicht. Außerdem ist man während eines gemütlichen Stadtbummels durch das Zentrum von einem ständigen "Ticken" und "Piepen" verfolgt. Denn aus einem für mich unersichtlichen Grund machen die Fußgängerampeln nicht nur Geräusche wenn sie grün werden, sondern ticken auch unüberhörbar laut wenn sie rot sind - verrückt!
Die Wohnungssuche gestaltet sich schwieriger als gedacht, eine WG kommt nicht mehr in Frage und die für meine ausgesuchten Wohnungen zuständige Firma entpuppt sich als reichlich inkompetent. 52! (ich hab auf meinem Handy nachgezählt) Anrufe habe ich bisher mit der Firma getätigt. Zugegeben bei ca. 25 bin ich gar nicht erst durch gekommen, bei dem restlichen Versuchen wurde ich mit seltenen Erfolg weiterverbunden, so dass ich nachdem 20. "Gespräch" mit immer der selben Sekretärin ihr eigentlich schon das "Du" anbieten will.
Das Resultat der ganzen Farce ist, dass ich schlussendlich meine Wohnung erst ab dem 10.11. haben werde.
Die Uni-Events sind teilweise unerwartet kompliziert, doch bringen das erhoffte Ziel, nämlich sich gegenseitig kennen zu lernen doch recht gut voran. So sollen wir unter anderem in Gruppen ein King-Pong-Video erstellen. Und zwar nach folgendem Vorbild.




Zuerst denkt man vielleicht, dass es irre schwer ist sowas nachzumachen, doch nach 2 Stunden mit eigenen Versuchen, stellt man fest, ... ... ... dass es einfach unmöglich ist.
Am Abend wird dann eine Wanderung zu irgend einem Turm durch den Wald gemacht. Ein wenig Glühwein und die völlige Dunkelheit sorgen dafür, dass ich an dem nächsten Tag zwar 25 Namen, aber nur 3 Gesichter kenne.
Wenn man neue Leute kennen lernt ist der erste Eindruck den man macht oft schon der entscheidende. Ich nehme mal als Beispiel die Busfahrer in Kaiserslautern.
Ich denke mal die meisten von denen sind total nette Kerle. Jede Frage wohin denn der Bus fährt, wird freundlich beantwortet, ... zumindest am Anfang. Denn bei nur einzigen Fahrt wird die Frage wieder und wieder und wieder .... gestellt. Der 30. Student, der fragt wohin denn der Bus fährt, erhält, für mich nachvollziehbar, als Antwort: "ZUM HAUPTBAHNHOF, KANN DENN KEINER VON DEN STUDENTEN LESEN, WAS BRINGEN DIE EUCH AN DER UNI ÜBERHAUPT BEI!" Dieser Student denkt nun nicht so positiv über den armen Busfahrer, der nun wirklich zu verstehen ist.
Zu der Verteidigung Der fragenden Studenten muss man aber sagen, dass der öffentliche Personen-Nahverkehr katastrophal ist. Unpünktliche Busse, wechselnde Routen und die Wagen zur Uni sind Morgens bis auf den letzten Quadratzentimeter mit Studenten gefüllt. Die Busfahrer reagieren darauf aber ganz kreativ.
Der Bus ist wieder mal randvoll. Kein Mensch passt mehr rein. Noch zwei Haltstellen zur Uni. Bei der nächsten Haltestelle will eine arme Frau, die sich irgendwie hierher verirrt hat, raus, und zwei freundliche Omas wollen hinzusteigen, nur leider ist immer noch so gut wie kein Platz. Also öffnet der Busfahrer die vordere Tür, lässt die Frau raus und sagt zu den Omas: "Gehen sie zur hinteren Tür". Die Omas gehorchen, der Busfahrer schließt die Türen, braust davon und die Omas stehen verduzt an der Haltestelle.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Es hat einfach nicht gereicht ...

Finaltag ...

Und um dieses grandiose Ereignis auch gebührend zu zelebrieren, sollte das Spiel zwischen Deutschland und Spanien mit 10 000 anderen beim "public viewing" erlebt werden. 20.45 Uhr war Anstoß und die Erfahrung aus den vorangegangenen Spielen lehrte mich 18.15 Uhr mit dem Anstehen zu beginnen. Doch ich hatte die Rechnung ohne Dave und den beiden angereisten Mytze und Lobster gemacht, die lieber eine halbe Stunde später zum Fan Fest pilgern wollten. Also meinen beiden Mitarbeitern Danny (Zivi) & Kati (FSJ) vom Schiff bescheid gesagt und dann endlich aufgebrochen.
Endlich am Bestimmungsort angekommen, zeigte sich, dass offenbar halb Dresden vom Fußballfieber infiziert war und dementsprechend groß war auch der Andrang an den Eingängen. Es begann also das Warten. Was am Anfang noch ganz witzig zu werden schien, indem man hier und da einen passenden Kommentar ablassen konnte und mit den anderen Anstehenden in Solidarität und Vorfreude verbunden die Stimmung hoch hielt, wurde nach spätestens einer halben Stunde und mit jedem Schritt näher an das Ziel einfach nur noch anstrengend. Denn für jeden Menschen der reinkam, standen sich zwei neue Fans an und drängten von hinten nach vorn. Die Masse begann sich in einer Art Kollektiv von hinten nach vorn und von rechts nach links zu bewegen. Die vorderen Wartenden wurden immer agressiver, einige mussten aufgeben und wiedere andere ergaben sich einfach in ihr Schicksal und wurden zum Spielball der Massen nur noch hin und her geschoben. So langsam machte sich auch die Ungeduld breit denn der Anpfiff war nur noch 45 Minuten entfernt und während im Inneren des Fan Fests die Stimmung langsam zu beben begann herrschte draußen panische Angst es nicht mehr rechtzeitig hinein zu schaffen.

Doch Aufgeben kam natürlich nicht in Frage. Nur noch 5 Meter und 50 Menschen vom Eingang entfernt. Doch nun kam die Schlange ins Stocken und vereinzelte Vorwärtsbewegungen waren nur noch der Tatsache geschuldet, dass immer wieder Leute aus der Masse heraus den Heimweg antraten. Irgendwann dann die Gewissheit: ES IST VOLL. Noch eine nette SMS von Kati und Danny wie toll es drinnen wär und dann angepisst abgezogen.

Auf dem Weg nach Hause der uns hinter der Leinwand langführte herrschte auf einmal hektische Aufregung und die Menschen in der nähe rannten mit hoffnungsvoller Panik los. Zwei nette Secruity Männer hatten den Zaun an einer abgelegenen Stelle noch einmal aufgeschoben und winkten die umliegenden Menschen rein. Also zum Sprint angesetzt und auf die Lücke gestürzt. Doch schon kamen zwei nicht so heiter gesinnte Polizisten und schlossen die Öffnung ins Glück bevor wir durchhuschen konnten.

So blieb uns nichts anderes übrig als ein "gemütlicher" Fußballfernsehabend @home.

Mit der Niederlage von Deutschland war der Abend natürlich komplett gelaufen, auch wenn in einer kleinen after-EM-Feier die Stimmung schnell wieder über den Nullpunkt gelangte.

Montag, 2. Juni 2008

There's No Place Like Home

Was für ein Finale!

Letztes Wochenende war es soweit. Das langherbeigesehnte Staffelfinale der Season 4 von "LOST". Ich geb es zu. Ich bin in Lost versessen. Die Serie hat mich seit der ersten Folge gepackt. Nur leider is die Show so konzipiert, dass man alle Folgen sehen muss, um sie zu verstehen. Das war auch der Grund, warum ich auf Afra nichtdazu kam, ein Losti zu werden.

Ich kann jeden der auf hervoragend gemachte, spannende, packende, inovative und einfach sensationelle Unterhaltung steht, nur empfehlen sich die Serie von Beginn an anzuschauen. Ich schätze ca. 90% aller Menschen, welche die ersten vier Folgen von Lost sehen, werden meine Begeisterung verstehen und die folgenden Folgen verschlingen. Lost hat definitiv Scrubs als meine Lieblingsserie abgelöst und das mit weitem Abstand.

Jetzt muss ich erstmal bis Anfang 2009 warten, um neue Folgen zu sehen, aber das Warten wird sich lohnen.



Montag, 26. Mai 2008

Die Erde ist ein Ball



Nach 8 Arbeitstagen fühlt sich mein Kopf auf eine gewisse Weise an, wie ein lederüberzogener luftgefüllter Ball. Da bietet es sich doch gleichmal an, den Fußball in das Zentrum dieses Blogeintrags zu stellen.

Die aktuelle Fußballsaison ist nun zu Ende und nach der Hinrunde hatte ich meinen Tip abgegeben, wie die Meisterschaft ausgehen wird. Nun seht selbst, ob ich nah dran war.



Mein Tip <-> Ergebnis

Jetzt steht bald die EM an. Da freu ich mich schon riesig drauf. Wer Lust hat, kann sich mit Mytze und mir im Tippspiel messen.

http://kicktipp.de/afra/


Gestern war ich auch mal wieder selber aktiv auf dem Platz. Da ich die letzten Spieltage stets durch meine Arbeit verhindert gewesen bin, war die Motivation umso größer mal wieder unter Wettberwerbsbedingungen an den Ball treten zu können. Es gab zwar eine "knappe" 6:2 Niederlage, aber Spaß gemacht hats trotzdem ;)





übrigens sind wir die Grünen



Zum Schluss noch eine kleiner Zukunftsausblick von mir ...





Dienstag, 13. Mai 2008

Ronny in der großen Stadt

Ab und zu brauch man einfach mal einen Tapetenwechsel. Den werd ich wahrscheinlich in den restlichen verbleibenden 4einhalb Monaten meinen Zivildienstes auch noch häufiger brauchen. Letztes Wochenende hab ich deshalb Alex in Berlin besucht und mir mal die große Stadt zeigen lassen.

Das Wetter war genial, die Reiskosten günstig und der Aufentahlt bombig. Also ein rudum gelungener Ausflug.




Ich hab sogar einen richtigen Weltstar gesehen. Allerdings nicht in der Oper, in welche man zwangsläufig gehen muss, wenn man Alex besucht, sondern im Zoo, den wir dann beim zweiten Anlauf besucht haben.



"Knut" in action



Ich muss sagen, dass Berlin schon ziemlich beeindruckend ist, aber ich glaube meine erste Wahl zum studieren wäre es nicht, ist mir dann doch ein Stück zu groß und dadurch teils doch recht heruntergekommen. Dann doch lieber etwas kleiner und dafür hübscher.

Heute begann dann wieder der muntere Arbeitsalltag, allerdings war heute nicht nur arbeiten angesagt, denn Tinos Abschiedsaktion stand an. Und was macht man als Schiffscrew, wenn man etwas zusammen unternehmen will? Man macht eine Bootstour.

Bericht dazu folgt, wenn ich die Bilder davon habe.

Montag, 28. April 2008

bye bye jack attack

Letzten Freitag zelebrierte unsere kleine Schiffscrew bestehend aus Jakob, Tino, Katharina und mir den Ende des Zivildienstes von Jakob. Ein lustiger Abend, zu dem Stiff noch dazu stieß.

Die Rückkehr zum Schiff gestaltete sich dann zwar etwas kompliziert, und Stiff ging irgendwie "unter mytseriösen Umständen" auf dem Weg dahin verloren, so dass man sich kurzzeitig Sorgen machen musste, aber letztendlich hatte er sich einfach mitten in der Nacht auf den Weg zu seiner Freundin nach Oybin gemacht ... tja ... so spontan ist halt der Stiff.

Amüsante Bilder wurden auch gemacht, diese sind allerdings noch nicht in meinen Besitz übergegangen, deswegen dachte ich mir zeige ich wenigstens ein Video vom heiteren Tino.



Übrigens finde ich es irgendwie lustig den Begriff "schiffen" auf einem Schiff zu verwenden ... naja ... wie dem auch sei.

Ich hoffe man erkennt, dass man mit den Leuten Spaß haben kann und so denke ich mal, werde ich auch noch den restlichen Zivildienst meistern.

Im Mai feiere ich dann Bergfest, da ist dann also die Hälfte hinter mir und wenn ich mich an das Bergfest von Afra erinnere wirds sicher lustig.

Jetzt muss ich aber Schluss machen. Heute ist putzen angesagt, diesmal nicht auf dem Boot, sondern hier in der WG. Also, frisch ans Werk

Dienstag, 26. Februar 2008

Afraner sind troy

Lange ist es her, dass der gute "ronnizzle" einen Schwank aus seinem Leben berichtet hat. Doch nun raffe ich mich doch mal wieder auf und schreibe trotz aktuell Alltagstrott-durchtränkten Tagen erneut ein par Sätzchen nieder.

Wenn ich die letzte Blog-freie Zeit zusammen fassen müsste, dann würde ich sie vielleicht als afranische Wochen bezeichnen. Zumindest wäre das die passende Zusammenfassung gewesen für den Zeitpunkt, als ich angefangen hatte den Blogeintrag zu schreiben. Die Bequemlichkeit treibt mich dazu es einfach dabei zu belassen.

Sogar auf "meinem" Boot bin ich nicht vor Afranern sicher. Wie schon einige Male angekündigt, hat Stiff eine Woche Seminar auf "meinem" Kahn verbracht hat. Das brachte natürlich für beide Seiten Vorteile bei der "Kontaktknüpfung" bei den FÖJlern bzw. den Zivis auf dem Boot. Zum Glück konnte sich die Gruppe um Stiff bis auf ein par "Dachbesuche" gut benehmen. Eventuelle peinliche Details spar ich mir in Stifflers Interesse ;) .

Desweiteren war deutlich zu merken, dass sich die Prüfungszeit bei den Studenten langsam dem Ende neigt. Denn erst schauten die beiden Infoleute Markus und Flo letzte Woche mal wieder vorbei, dann lies sich der gute Justus mal wieder blicken. Auch Alex nutzte die freie Zeit, um das schöne Dresden und die dazugehörigen schönen Dresdner zu besuchen. War richtig toll sie mal wieder zu sehen, wobei nicht alles positiv war, denn leider hab ich den Fehler gemacht mit Doro und Alex in "27 dresses" zu gehen. Also für alle Irren die vorhatten sich den Film irgendwann in ihrem Leben mal anzusehen: Lasst es!
Ein weitere afranischer Besucher war Marx, der ursprünglich noch Ventzke mitbringen wollte. Das passte dann leider nicht in das Zeitkonzept von Ventzke, weil ihm spontan einfiel, dass er noch BeLLs zu korrigieren hatte. Naja, man kennt ihn ja ;) .
Zu guter letzt konnten wir vergangenes Wochenende wieder in den Genuss von Phillips Gesellschaft kommen. Er probierte sich auch gleich mal an Daves neuer Wii.

Da in der vergangen Zeit eigentlich noch so einiges mehr passiert ist, als ich eben schrieb und in der nächsten Zeit sicherlich auch wieder einiges passieren wird, verspreche ich mir hiermit feierlich wieder aktiver das Internet mit Worten von mir zu bereichern.

Zu guter letzt, mein Musik Tip hat den Oscar gewonnen (Glen Hansard & Marketa Irglova - Falling Slowly), deswegen gibt es nun einen Neuen:

Tenacious D