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Montag, 10. Oktober 2011

Cineholic
















Mittwoch, 4. Februar 2009

Kompensationsflug

Generationen von Eintagsfliegen die an Flüssen leben wechseln nie ihren Lebensraum. Sie bleiben immer an exakt dem gleichen Ort.
Tag für Tag für Tag.
Fliege für Fliege für Fliege.
Das beeindruckende ist daran, dass sie ihre Eier in das Wasser legen und der Strom des Flusses jede Generation von Fliegenlarven eigentlich weiter flussabwärts schwemmen sollte. Wie umgehen die cleveren kurzlebenden Chitin-gepanzerten Gliederfüßer dieses Wegtreiben?

Durch Kompensationsflug!

Die weibliche Eintagsfliege schwirrt vor dem Eier-legen einige Kilometer flussaufwärts und schafft es dabei ihre Nachkommen so zu platzieren, dass wenn sie aus dem Wasser kommen, exakt an jener Stelle in die Luft schwirren an der auch schon ihre Mommy der einzigen Tätigkeit nachging die Eintagsfliegen machen: sich fortzupflanzen.

Warum ich das hier niederschreibe?

Mir tut so ein Kompensationsflug auch gut. Zumindest wenn man den Fluss als Lebensfreude hinfortschwemmenden Alltag sehen möchte, der die positive Energie und gute Stimmung immer weiter flussabwärts treibt. Um den entgegenzuwirken braucht es manchmal eine Aktion, die einen wieder einige Kilometer auf dem Stimmungsbarometerfluss hinauffliegen lässt.

Wie zwischen zwei nervtötenden Sitzungen über Mathe-Übungen eine Folge Scrubs per Chat synchron mit einem Kommilitonen zu schauen und sich örtlich getrennt und doch gemeinsam amüsieren zu können.
Oder einen Schneeball ins Eisfach zu legen und in der nächsten Schnee-freien Zeit seinen überaschten Besuch diesen dann in den Nacken zu drücken.
Oder eine bescheuerte Wette zu gewinnen, wie etwa, wer es am längsten aushält nur mit Kupfer-Cent-Münzen zu bezahlen. Okay das ist für die Bedienung vielleicht die größere Herausforderung.
Oder eine fast schon beunruhigend-lange Siegesserie bei "Looping Louie" zu haben.

Durch meinen Kompensationsflug glaube ich auch die miesesten Tag überstehen zu können.

Dienstag, 22. Juli 2008

"Lost" vs. "Heroes"

Nicht dass das jetzt falsch rüberkommt. Ich hab definitiv NICHT zu viel Zeit. Stiffler und Dave können das mit Sicherheit bezeugen, denn meine Aufenthaltszeit in der WG ist doch sehr limitiert.

Doch ich brauchte einen Ersatz, da ich von Lost bis Januar nichts mehr erwarten kann. Und die positiven Kritiken weckten meine Neugier auf die Fernsehserie "Heroes". Also schaute ich mir die erste Folge an. Nun ja, war nicht schlecht. Also wurde die erste Staffel runtergeladen. Bis Januar könnte ich mir ja immer mal eine Folge anschauen, wenn die Langeweile mich überkommen sollte. Also die zweite Folge gesehen ... Mh, wie es wohl weitergeht ... ? ... 3 Folge .... 4 Folge ... Eine Nacht ohne Schlaf ... 1. Staffel ... 2. Staffel ... Und nun bin ich auch mit Heroes fertig. Jetzt muss ich nur noch tief in mich gehen ob Heroes Lost geschlagen hat ...

Ich hab mich mal umgesehen.

Lost Heroes


800 Mio. Googlefight 203 Mio.
14,8 Mio. Einschaltquote (USA) 13,7 Mio.
1,8 Mio. Einschaltquote (Deutschland) 1,8 Mio.
2400 Eigene Wikipedia (Artikel) 1700
481 Gruppenmitglieder bei Last.fm 760
17397 Gruppenmitglieder bei studiVZ 7976


Mein Urteil folgt nach der 3. Staffel Heroes ab dem 22. September.

Montag, 2. Juni 2008

There's No Place Like Home

Was für ein Finale!

Letztes Wochenende war es soweit. Das langherbeigesehnte Staffelfinale der Season 4 von "LOST". Ich geb es zu. Ich bin in Lost versessen. Die Serie hat mich seit der ersten Folge gepackt. Nur leider is die Show so konzipiert, dass man alle Folgen sehen muss, um sie zu verstehen. Das war auch der Grund, warum ich auf Afra nichtdazu kam, ein Losti zu werden.

Ich kann jeden der auf hervoragend gemachte, spannende, packende, inovative und einfach sensationelle Unterhaltung steht, nur empfehlen sich die Serie von Beginn an anzuschauen. Ich schätze ca. 90% aller Menschen, welche die ersten vier Folgen von Lost sehen, werden meine Begeisterung verstehen und die folgenden Folgen verschlingen. Lost hat definitiv Scrubs als meine Lieblingsserie abgelöst und das mit weitem Abstand.

Jetzt muss ich erstmal bis Anfang 2009 warten, um neue Folgen zu sehen, aber das Warten wird sich lohnen.



Donnerstag, 13. Dezember 2007

Lang herbeiersehnte Arztbesuche

Vorsicht! ...

... Macht das Licht aus und ignorier die Klingel. Einfach so tun als wären wir nicht da. Der Mann von der GEZ hatte seinen Abstecher zum Bönischplatz leider umsonst gemacht. Auch wenn wir im Grunde nichts zu befürchten hatten, denn Fernsehen gibt es in unserer "Chaos-WG" leider nicht. Trotzdem man weis ja nie, für welches Grammophon man vielleicht doch noch Gebühren zahlen darf. Und mal ehrlich, Florian Silbereisens Auftritte im Mutantenstadl will ich nun echt nicht finanzieren.

Aber wie kommt nun ein TV-Junkie wie ich in einer Welt ohne Fernsehen zu recht. Das Zauberwort heißt DSL 16000. Im Internet sind allerlei TV-Mitschnitte zu finden und den übrigen Bedarf befriedigt man mit Kinobesuchen. Da ich in meiner 19-jährigen Karriere als Fernsehzuschauer auf jede Menge Erfahrungen zurückblicken kann, habe ich mir überlegt diese hier einfach Kund zu tun. In welcher Regelmäßigkeit und Qualität wird sich noch zeigen, aber beginnen muss ich ganz einfach mit meiner absoluten und unangefochtenen Lieblingssendung:
Scrubs
Lange musste jeder Scrubs-Fan warten, doch am 25. Oktober war es dann endlich soweit, und ich konnte aufhören mir alte Folgen anzuschauen, bis das Mitsprechen von Dialogen kein Problem mehr war. Die 7. Staffel wurde im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt und brachte dadurch mich zum strahlen. Wer 6 Jahre die Krankenhausserie mit Lachgarantie verfolgt hat, fieberte natürlich einem Event entgegen: Die Geburt von JDs Kind.
Scrubs ist keine typische Sitcom. Auch wenn der Comedy-Anteil wesentlich höher ist als beispielsweise bei Greys Anatomy. Lehrreiche und tragische Aspekte wechseln mit kreativen und humorvollen Dialogen, so dass Scrubs vielleicht als Dramedy-Serien bezeichnet werden kann. Ein Highlight ist der Soundtrack zur Serie, den ich an dieser Stelle nur jeden ans Herz legen kann.
Leider wird Scrubs seine Zuschauer nur noch begrenzte Zeit zum Lachen, Schmunzeln, Grübeln, Brüllen, Japsen, insgesamt also einfach zum Wohlfühlen bringen, denn die 7. Staffel wird die letzte sein. Allerdings hat man bis zum Ende etwas worauf man sich freuen kann. Bill Lawrence, der Macher der Serie, versprach ein würdiges inhaltliches Ende der Serie.

Man darf also gespannt sein

Die besten Momente hat die Serie in JDs Tagträumen und im nicht ganz freundschaftlichen Verhältnis zwischen JD und dem heimlichen Star der Serie: dem Hausmeister (oder Dr. Jan Itor).